Aktuelle Ausgabe | Zeitschrift für kulturmanagement

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2)

Theatermanagement

Zeitschrift für kulturmanagement

Steffen Höhne / Thomas Schmidt / Martin Tröndle (Hg.)

200 Seiten

978-3-8376-4466-1

transcript

34,99 €

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Inhalt
Editorial

2018

Zur Einführung: Wirtschaftsästhetik

MARTIN TRÖNDLE IM GESPRÄCH MIT ARMIN CHODZINSKI

MARTIN TRÖNDLE / ARMIN CHODZINSKI

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 9-28.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0201
Research Article

2018

Der Organisationsalltag aus ästhetischer Perspektive

Aktuelle Entwicklungen in der Organisationsforschung

DAN EUGEN RATIU

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 31-54.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0202
Zusammenfassung

Dieser Beitrag analysiert aktuelle Vorhaben aus der Organisationsforschung, die den Organisationsalltag aus ästhetischer Perspektive betrachten und damit die Vorherrschaft konventionell-positivistischer Paradigmen der Organisationsforschung in Frage stellen. Zunächst werden theoretische und methodische Entwicklungen im Hinblick auf ‚starke‘ Positionen der Organisationsästhetik nachgezeichnet, die ein neues Verständnis von Organisationen selbst und von der Wahrnehmung des Lebens in Organisationen prägen. Dieses wird anschließend anhand zweier Studien veranschaulicht. Ergebnis der vorliegenden Forschungsarbeit ist, dass ästhetische Perspektiven auf Organisationen analytische und konzeptuelle Zugänge bieten, die den derzeitigen praktischen und konzeptuellen Herausforderungen der Organisationsforschung und des Kulturmanagements angemessen sind.

Research Article

2018

Discovering the meaningfulness of art in organizations

Experiences with add art Hamburg 2015

ARIANE BERTHOIN ANTAL / ILANA NUSSBAUM BITRAN

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 55-76.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0203
Abstract

Given the growth in corporate art collecting, surprisingly little research has been conducted on how employees experience art in the workplace. This article draws on survey data collected in the context of add art Hamburg 2015, which included permanent and temporary exhibitions in 22 organizations. The findings confirm that the presence of artworks can interrupt routine ways of perceiving and using space. It triggers questions and conversations, which stimulate sensemaking processes and enrich relationships with colleagues. It also opens managers and employees to seeing everyday life and relationships with customers in a more holistic way. Furthermore, the study shows that the removal of artworks is experienced as loss and emptiness, as well as a harbinger of new potential. Finding that employees welcome more art at work, the article discusses the conditions under which people in organizations can engage with the arts as co-learners.

Research Article

2018

Setting the Stage for Something New

Understanding Arts-Based Initiatives through the Lens of Liminality and Rites of Passage

CLAUDIA SCHNUGG

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 77-102.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0204
Abstract

Art is brought into organizations in the shape of “artistic interventions” in order to achieve a variety of effects: creating new values, initiating learning processes, supporting restructuring processes, or fostering innovation. Several methods and practices have been developed for this purpose, in which art or artistic workshops create spaces promoting precisely these effects. Such learning spaces, experimental spaces and memory spaces pose great potential for personnel and organizational development, in that, e.g., new ideas can be developed and internalized. Based on the idea of spaces created by artistic interventions, this article analyses them from the theoretical perspective of "liminality". This theoretical angle helps to fathom theeffects experienced in artistic interventions which are difficult to evaluate. This way, the situation in which employees nd themselves in artistic interventions can be framedto better understand processes of change and the opening for exploration of ideas. In addition, liminality is linked to the anthropological view of “rites of passage” (transition rites), which facilitate times of change and mark – or even constitute – transitions.

Essay

2018

Digitale Transformation und deren Auswirkungen

SABINE JANK

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 105-128.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0205
Zusammenfassung

Im Zuge der Digitalisierung besteht für Kulturinstitutionen eine Herausforderungdarin, ihre Identitäten teils neu zu definieren und sich als Mitgestalter einer digitalenÖffentlichkeit zu positionieren. Der Artikel zeigt die mit der digitalen Transformation verbundene Komplexität aus Sicht des Kulturmanagements auf. Er sensibilisiert für die unvermeidlichen und umfassenden Veränderungen, die die Digitalisierung und virtuelle Vernetzung mit sich bringen. Wie können Kulturinstitutionen auf die digitale Transformation erfolgreich reagieren, und den dafür notwendigen Wandel von einer objekt- und formatzentrierten Organisationskultur hin zu einer mitarbeiter- und nutzerzentrierten Organisationskultur vollziehen? Zu Beginn wird auf die umfassende Bedeutung der Digitalisierung hingewiesen, um im Anschluss den Fragen nachzugehen, welcher Führungsstil und warum der Aufbau einer lernenden Organisationskultur, im Kontext der Digitalisierung zielführend ist. Darüber hinaus werden verschiedene Aspekte, die für die Umsetzung einer lernorientierten Organisationskultur von Relevanz sind, beleuchtet und die für eine nachhaltig digitale Transformation notwendigen Kompetenzen von Führungskräften und Mitarbeitern ausgeführt und aufgezeigt, wie man diese als Führungskraft fördern kann. Des Weiteren wird dargestellt, wie man als Kulturinstitution Formen digitaler Öffentlichkeit mit Relevanz bildet und initiiert, um abschließend einen Einblick, in die für eine lernende Organisation notwendigen strukturellen und prozessualen Veränderungen, zu geben.

Essay

2018

The Dark Side of the Musicpreneur

Über Probleme einer neoliberalen Perspektivierung musikalischer Arbeit und die Frage nach kollektiven Widerstandspotenzialen

ALJOSCHA PAULUS

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 129-158.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0206
Zusammenfassung

Der Beitrag diskutiert den Begriff des Musicpreneurs als musikbezogene Variante eines Subjektideals, das sich im Kontext einer neoliberalen Perspektivierung von künstlerisch-kreativer Arbeit etabliert hat. Die Bezugspunkte der Analyse bilden vornehmlich arbeitssoziologische Untersuchungen, die, ergänzt durch theoretische und empirische Befunde aus dem spezifischen Tätigkeitsfeld der Musikwirtschaft, die ,Schattenseiten‘ des Konzepts offenbaren. So wird zunächst festgestellt, dass das von ihm transportierte Unternehmerbild weder mit der sozialen Lage noch mit dem Selbstverständnis vieler selbstständiger Kultur- und Musikschaffenden vereinbar scheint und als neues (sozial)politisches Paradigma gar der wohlfahrtsstaatlichen Exklusion dieser Akteure Vorschub zu leisten vermag.  Auf der Ebene der Entwicklung musikwirtschaftlicher Produktionsverhältnisse wird zudem problematisiert, dass positiv-affirmative Musicpreneur-Erzählungen neu entstandene Macht- und Ausbeutungsverhältnisse systematisch ausblenden und lediglich auf emanzipatorische Aspekte abheben. Mit Blick auf das dieser Diagnose innewohnende Konfliktpotenzial wird abschließend die Frage behandelt, wie sich Kultur- und Musikarbeiter in den angesprochenen Zusammenhängen und insbesondere im Hinblick auf ihre zunehmend wirtschaftspolitische Adressierung selbst und kollektiv positionieren. Hierfür werden exemplarisch zwei Organisationen aus der Berliner Musikwirtschaft respektive der freien Kunstszene in den Blick genommen, die diesen Umstand mehr oder weniger explizit und kritisch zum Gegenstand praktischer Politik machen.

Essay

2018

Kulturfinanzierung auf Amerikanisch

Wie Capital Campaigns auch in Deutschland zu einer Chance werden können

WINFRIED SCHLÖMER

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 159-184.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0207
Zusammenfassung

Capital Campaigns, also Aktionen zum Einwerben von Millionenspenden, vorzugsweise bei wenigen wohlhabenden Einzelspendern, werden bei amerikanischen Kulturorganisationen immer beliebter. Hierzulande gibt es dafür nur ganz wenige Beispiele, die sich aber bislang auf international beachtete Leuchtturmprojekte beschränkten. Die Untersuchung geht der Frage nach, ob und wie das Einwerben von Großspenden auch von deutschen Kultureinrichtungen, die eher regionale oder lokale Bedeutung haben, praktiziert werden kann. Auf die Skizzierung der wichtigsten Elemente amerikanischer Capital Campaigns folgt eine Auseinandersetzung mit deutschsprachiger Literatur zu diesem Thema. In ihr wurden bisher – sowohl durch Praktiker als auch durch Theoretiker des Kulturmanagements – die kulturellen, politischen, steuerlichen und historischen Unterschiede zwischen den USA und Deutschland fast immer als so groß beschrieben, dass eine Übertragbarkeit auf unser System der öffentlichen Kulturverwaltung als ausgeschlossen betrachtet wurde. Am Beispiel eines Sinfonieorchesters in städtischer Regie wird gezeigt, wie das amerikanische Vorbild auch hier als Baustein für eine mehrdimensionaleKultur nanzierung eingesetzt werden kann.

2018

„Big data, big opportunities?“

Visitor Studies Group Conference, 08.-09. März 2018, London

VERA ALLMANRITTER

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 187-190.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0208
Conference Review

2018

11. Jahrestagung des Fachverbands für Kulturmanagement in Hamburg

NADINE SCHWALB

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 191-194.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0209
Journal Review

2018

Populäre Musik und Kulturmanagement: Komplexität des Punktuellen – oder schlicht Nadeln im Heuhaufen?

ALENKA BARBER-KERSOVAN / ROBIN KUCHAR

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 197-220.
doi http://dx.doi.org/110.14361/zkmm-2018-0210
Book Review

2018

Institut für Kulturpolitik der kulturpolitischen Gesellschaft (Hrsg.): Jahrbuch für Kulturpolitik

Transformatorische Kulturpolitik. Kulturstatistik, Chronik, Literatur, Adressen. (2016)

STEFFEN HÖHNE

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 223-225.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0212
Book Review

2018

Barbara BALBA WEBER: Entfesselte Klassik. Grenzen öffnen mit künstlerischer Musikvermittlung.

Esther Bischop / Lea Fink

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2), 225-230.
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0213
Book Review

2018

Nicola BÜNSCH: Profil ja, Marke nein? Profilierungsstrategien öffentlicher Theater- und Opernbetriebe im Kontext der Debatte um Markenbildung im Kulturbereich

Ringo Rösener

Zeitschrift für Kulturmanagement 2018 (2)
doi http://dx.doi.org/10.14361/zkmm-2018-0214