Musikvermittlung und Aufführungskultur

Laufzeit: bis Ende 2009

Bearbeitung: Dr. Martin Tröndle

Finanzierung / Förderung: Akademie Schloss Solitude, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Für das Konzert und das Musiktheater wird es zunehmend schwerer, Zuhörer zu finden. Das angestammte Publikum wird stetig älter und kleiner. Um dem entgegen zu wirken und der "Kunstmusik" wieder vermehrt Gehör zu verschaffen, ist es notwendig, neue Wege der Vermittlung und Verbreitung klassischer Musik zu finden. Zentral dabei wird der Begriff der "Aufführungskultur", denn dass sich der klassische Konzertbetrieb in den letzten hundert Jahren kaum den veränderten Umweltbedingungen angepasst hat, könnte der Hauptgrund für dessen Krise sein.
Das Forschungsfeld "Musikvermittlung und Aufführungskultur" integriert wissenschaftliche und künstlerische Forschung, zur Entwicklung neuer Rezeptions- und Konzertmodelle.

http://www.kunstpartner.com/publikationen.html
http://www.toepfer-fvs.de/siggen01.html
http://www.akademie-solitude.de


eMotion

Laufzeit: Voraussichtlich 2007 - 2010

Bearbeitung: Dr. Martin Tröndle, Leitung, Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel; Steven Greenwood (Medienkünstler); Prof. Dr. Wolfgang Tschacher, Forschungsleiter der Universitätsklinik für Sozial und Gemeindepsychiatrie Bern; Prof. Dr. Volker Kirchberg, Lehrstuhl für Kulturvermittlung und Kulturorganisation, Leuphana Universität Lüneburg; Dr. Stephanie Wintzerith, Leiterin des ZEB - Zentrum für Evaluation und Besucherforschung, Karlsruhe; Prof. Sibylle Omlin Leiterin der Abteilung Bildende Kunst Medienkunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel; Prof. Dr. Karen van den Berg u.a.

eMotion ist ein Kunstforschungsprojekt im Bereich der Medienkunst, das die Erfahrung "Museumsbesuch" experimentell untersucht. Anstatt der zumeist eher kunsttheoretischen Diskussion zu Fragen der Wirkung von Kunst und Museum, eröffnet eMotion eine künstlerisch-empirische Perspektive. Im Zentrum steht die psychogeografische Wirkung des Museums und seiner Objekte auf das Erleben und das Entscheidungsverhalten der Museumsbesucher. Zur Anwendung kommen die tracking/tracing Technologie, die Messung der Herzrate, des Hautleitwerts und anderes.

eMotion ist ein Forschungsprojekt des Instituts für Design- und Kunstforschung der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. Es wird durch den Schweizerischen Nationalfonds und Ubisense gefördert.

http://www.mapping-museum-experience.com


Wie wird Kunst?

Laufzeit: Ende 2011

Bearbeiter: Dr. Martin Tröndle

Die Frage was Kunst ist, bleibt unbeantwortet - der, der sie stellt, scheint sich sogar einer gewissen Naivität zu entblößen. Anstatt deshalb zu fragen "was Kunst ist" - und damit zu einem neuen (vergeblichen) Definitionsversuch anzusetzen -, interessiert uns, wie Kunst möglich ist, das heißt, wie sie zustande kommt. Pointiert: Es soll hier nicht nach dem "Was" sondern nach dem "Wie" der Kunst - also nach der jeweiligen Entscheidungslogik - gefragt werden, bspw.: Wie wird aus Nichts/Etwas ein Werk? Wie wird aus einem "Werk" ein "Kunstwerk"? Wie aus dem "Kunstwerk" ein "teures Kunstwerk"

http://www.kunstpartner.com


Wirtschaftsästhetik

Laufzeit: seit 2006

Bearbeiter: Dr. Martin Tröndle u.a.

Förderung: nicht notwendig

Die Künste liefern der Betriebswirtschaftslehre ein reiches aber bisher nur wenig erschlossenes Untersuchungsgebiet. Über den Begriff der Wirtschaftsästhetik, der sich an die Begriffe der Wirtschaftsethik oder der Wirtschaftssoziologie anlehnt, soll eine Schnittstelle geschaffen werden, mit der das Feld der Kunst der Managementtheorie zugänglich gemacht wird. Dabei geht es nicht um den Imagetransfer durch Sponsoring, sondern um die Entwicklung neuer Strategien und Methoden zur Organisationsentwicklung und -gestaltung, zur Produktentwicklung und zur Kommunikationsgestaltung und zur Organisationskritik. Die Wirtschaftsästhetik ist disziplinär an der Schnittstelle von Kultur- und Kunsttheorie, der Managementlehre und der künstlerischen Praxis angesiedelt.

http://www.wirtschaftsaesthetik.com


Entscheiden im Kulturbetrieb

Laufzeit: seit 2005

Bearbeiter: Dr. Martin Tröndle

Förderung: nicht notwendig

Die Betriebswirtschaftslehre stellt Instrumente zur Berechnung von Gewinnchancen angesichts der Entscheidungsalternativen bereit. Die Ziele von Kulturorganisationen liegen jedoch jenseits der Berechenbarkeit ökonomischer Größen, das heißt, dass man mit den betriebswirtschaftlichen Entscheidungsinstrumenten, die auf Messbarkeit abheben, in Kulturorganisationen nicht weit kommt.

Wie sieht also ein Entscheidungsinstrument aus, das anstelle von monetären Größen beispielsweise ästhetische, kulturelle und soziologische Kriterien konzeptionalisiert? Was muss es leisten, damit den individuellen Ansprüchen angemessene und auf Nachhaltigkeit angelegte, zukunftsfähige Entscheidungen getroffen werden können?

Aber auch: welcher Logik folgt die Kulturpolitik? Und wie lassen sich dort "gute" Entscheidungen treffen?

Und nicht zuletzt: Wie wird überhaupt über die Forschung und Lehre im Kunst- und Kulturmanagement entschieden, das heißt was erforscht und was gelehrt wird?

http://www.kunstpartner.com/publikationen.html