Forschung

/ Einflüsse von Architektur bei der Markenbildung von Kulturunternehmen

Laufzeit: Seit Juni 2009
Beararbeiter: Prof. Dr. Sigrid Bekmeier-Feuerhahn, Nadine Ober-Heilig

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Mechanismen zu untersuchen, welche der Architektur als Markengestaltungs- und Kommunikationsinstrument Bedeutung verleihen. Zum einen spielt dabei die Umsetzung entsprechender Markenkonzepte von Kulturbetrieben eine wichtige Rolle: inwieweit und in welcher Form hier Architektur bewusst integriert wird. Ausgangspunkt dieser Überlegungen sind v.a. Erkenntnisse und Untersuchungen aus dem wirtschaftlichen Bereich, welche die Architektur als konzeptionelles Element der Unternehmenskommunikation bereits erkannt haben und teilweise konkrete Anwendungsgrundlagen liefern. Zum anderen richtet sich ein besonderes Augenmerk auf die psychologischen Wirkungsweisen, welche Architektur, ihre spezifische Ausgestaltung, hinsichtlich ihrer Wahrnehmung als markenbildendes Element beim Kulturkonsumenten entfalten kann. Insbesondere der Begriff der Erlebnisvermittlung, der sich im Zuge gesellschaftlicher Entwicklungen zunehmend herauskristallisiert hat sollen hierbei näher untersucht werden.