Veranstaltung des Fachverbandes

1. Methodenworkshop zur Kulturnutzerforschung

5–6 Juli 2012

Universität Hildesheim

Forschungsmethoden sind wie das Können eines Kochs: Nur wenn profundes Wissen und Handwerk mit Mut und Kreativität verbunden werden, entsteht daraus ein gutes Essen.

Der Workshop schafft einen Ort für Diskussionen über die Entwicklung empirischer Methoden in der Kulturnutzerforschung. Ziel ist es, die Poten- ziale bestehender quantitativer und qualitativer Methoden zu erörtern sowie neue innovative und kreative methodische Zugänge zu entwickeln, die den Gegenstand Kunst und Kultur einschließlich seiner Rezeption angemessen fassen.

Der Workshop richtet sich an Forschende und Lehrende aus den Bereichen Kulturnutzerforschung, empirische Forschung und Marktforschung.

Organisation

Tagungsorganisation:
Thomas Renz und Prof. Dr. Birgit Mandel

Ort:
Universität Hildesheim
Kulturcampus Domäne Marienburg
Domänenstraße 1
31141 Hildesheim

Anmeldung:
Bis zum 4. Juni 2012 bei renz@uni-hildesheim.de
(Maximal 20 Teilnehmer)

Es werden keine Teilnehmergebühren erhoben.
Die Teilnehmer tragen Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten selbst.
Eine Hotelempfehlung und ein detaillierter Ablaufplan werden mit der Anmeldebestätigung versendet.

Ablauf

Donnerstag 5. Juli 2012 | 16.00 Uhr
Potenziale und Grenzen von Typologien in der Kulturnutzerforschung
Typologien sind häufig das Ergebnis quantitativer Kulturnutzerstudien. Dieser Arbeitsteil geht den Fragen nach: Welche Kulturtypen sind bekannt und mit welchen Kriterien werden diese definiert? Welchen Nutzen haben sie für die kulturmanageriale Praxis? Wo liegen ihre Grenzen? Lassen sich kommerzielle Typologien wie die Sinus Milieus produktiv für die Kulturnutzerforschung anwenden?

19.00 Uhr
Künstlerische Präsentationen des Projektsemesters der Hildesheimer Kulturwissenschaften

20.00 Uhr
Gemeinsames Abendessen

Freitag 6. Juli 2012 | 9.30 bis 16.00 Uhr
Soziale Barrieren der Nutzung kultureller Veranstaltungen – ein Methoden-Battle
Wie können die gleichen Forschungsfragen mit unterschiedlichen methodischen Zugängen bearbeitet werden und welche Art von Ergebnissen lassen sich daraus gewinnnen? Mit welchen empirischen Methoden können soziale und persönliche Barrieren wie die Angst, sich bei kulturellen Veranstaltungen deplaziert zu fühlen oder bei Kunst keinen Gewinn für das eigene Leben zu fin- den, untersucht werden? In Kleingruppen werden qualitative, quantitative und künstlerisch-kreative Methodensettings zur empirischen Erforschung dieser Barrieren entwickelt, verglichen und bewertet. Der Kampf der Methoden ist eröffnet!

Eine Veranstaltung des Fachverbands Kulturmanagement e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institutfür Kulturpolitik